Stubben ernten? Am besten ohne Fahrer

20% der Energie einer Waldfläche steckt in Stubben und Wurzeln. Der Maschinenhersteller Gremo versucht, mit einem neuen Konzept die Erntearbeiten hier leichter zu machen. Auch hiere gab es eine Weltpremiere auf der Elmia Wood.

Der Stubbenroder baut auf das Konzept der Gremo-Maschinen ”Besten” und ”Kurieren”, bei dem es zwei Forwarder gibt, deren Fahrer den fahrerlosen Harvester mit Fernsteuerung bedienen. Nach einer aufsehenerregenden Vorstellung auf der vorigen Elmia Wood zeigte Gremo in diesem Jahr die Produkte aus der Serie.
”Nach der Messe liefern wir die Maschinen an Södra für die Einsatz in Schonen”, berichtet Gremos Marketingchef Ulf Severinsson. ”Besten” und ”Kurieren” bringen das Rundholz direkt aus dem Wald. Der ferngesteuerte Stubbenroder legt seine Klötze direkt  auf den Forwarder. Die Fernsteuerung bietet dem Maschinenführer große Vorteile. Er sitzt bei der Arbeit nicht auf der Maschine, ist also nicht den starken Vibrationen ausgesetzt.

”Besten” mit dem Stubbenroder gibt es aber noch nicht zu kaufen. Das System funktioniert im Prinzip, muss aber noch in Fragen des Transports optimiert werden – zum Beispiel müssen die Stubben kompakter gemacht werden.

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Veröffentlicht
06.06.2009

PressebilderEine Lösung für die Arbeitssicherheit: der Stubbenroder ohne Fahrer.
Eine Lösung für die Arbeitssicherheit: der Stubbenroder ohne Fahrer.
Gremo liefert die erste Gruppe mit den ferngesteuertem ”Besten” und zwei Forwarder-Spezialbauten direkt an Södra.
Gremo liefert die erste Gruppe mit den ferngesteuertem ”Besten” und zwei Forwarder-Spezialbauten direkt an Södra.