Nun ist der Wald wieder gelb!

Vor 30 Jahren war der schwedische Wald gelb. Aber dann stellte Volvo die Produktion von Forstmaschinen ein. Jetzt aber ist Volvo zurück in der Forstwirtschaft – und zwar mit voller Kraft, wie die Elmia Wood beweist.

”Unser Ziel ist es, der universelle Lieferant für die Forstwirtschaft zu werden”, erklärt Anders Barreng von Volvo Constructions Equipment auf der internationalen Forstfachmesse Elmia Wood in Schweden.

Weltweit hatte Volvo immer noch Maschinen für die Forstwirtschaft geliefert, aber das waren meist Geräte für Lohnunternehmer, die auf das Hantieren langer Stämme ausgerüstet wurden. Volvo war zwar bei der Entwicklung der nordischen Kurzlängenmethode dabei, aber
bediente diesen Teil des Marktes nicht.

”Bis heute werden weltweit zwei Drittel der Bäume als ganze Stämme geerntet. Das ist nach wie vor rationell in vorher unbearbeiteten Wäldern, aber die Kurzholzmethode gewinnt immer weiter an Boden, weil der Anteil an bewirtschafteten Wäldern steigt, erklärt Jukkas Moisander, international zuständig für Volvos Forstinteressen.

Volvo hat auch seine Strategie geändert und will Komplett-Lieferant für seine Kunden in ausgewählten Marktsegmenten werden. Eines dieser Segmente ist die Forstwirtschaft. Hier wird Volvo alles liefern, was die Kunden brauchen – von Maschinen bis zur Finanzierung, von der Ausbildung bis ... Das wird mit Volvos eigenen Produkten geschehen – oder man kauft Produkte hinzu.
  
Volvo CE hat sich eingekauft in eines der interessantesten Entwicklungsprojekte – den Forwarder EL-Forerst, der von einer kleinen Firma im Norden Schwedens entwickelt wurde. Auf der Elmia Wood wurde ein Prototyp zum ersten Mal gezeigt – und war eine Sensation. Volvo wurde größter der drei gemeinsamen Besitzer des Unternehmens. Volvos Ressosurcen und die Reputation im Markt waren entscheidende Faktoren für das Gemeinschaftsprojekt.

Mit im Projekt war auch Sveaskog, Schwedens größter Waldbesitzer. Im Juni 2009, zeitgleich mit der Elnia Wood, wurde das erste Gerät dort in Betrieb genommen. Die Nummer 2 wird auf der Elmia Wood gezeigt.

”Während andere Hersteller Fahrzeuge mit Hybridantrieb anbieten, bei denen der Elektromotor nur die Ergänzjng zum Verbrennungsmotor ist, haben wir bei EL-Forest den Elektromotor als Antrieb – und der Verbrennungsmotor ist der Zusatz”, erklärt Jukka Moisander.
El-Forest ist ein sechsrädriger Forwarder, der die Vorteile des Elektroantriebs weitestmöglich ausnutzt. Das bringt den geringeren Brennstoffverbrauch, der bis zu 50% unter konventionellen Fofrwardern liegt. In jeder Radnabe sitzt ein starker Elektromotor. Das macht viel herkömmliche Antriebstechnik überflüssig, macht zugleich auch das Fahrzeug leichter und beweglicher. Der Waldboden profitiert von einer geringeren Belastung!
Ein normaler Forwarder wiegt etwa 30% mehr als er tragen kann. Beim EL-Forest ist das Verhältnis 1:1, so Moisander. Das Gerät EL-Forest ist der Branche zwar schon bekannt, aber neu ist  Volvos klare Ausrichtung auf die Forstwirtschaft mitten  in der Konjunkturflaute. Und neu ist auch erstmals ein Volvo-Gerät für die nordische Kurzholzmethode.

Autor
Veröffentlicht
04.06.2009

Pressebilder– Skogsbruket är ett av Volvos prioriterade områden, berättade Jukka Moisander och visade på koncernens satsning hela vägen från plantering till industrins vedgårdar.
– Skogsbruket är ett av Volvos prioriterade områden, berättade Jukka Moisander och visade på koncernens satsning hela vägen från plantering till industrins vedgårdar.
Bagger und Harvester zugleich ist Volvos Kombimaschine.
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Volvo ist größter von drei Partnern bei EL-Forfest und sieht EL-Forest als Spitzentechnologie.
Volvo ist größter von drei Partnern bei EL-Forfest und sieht EL-Forest als Spitzentechnologie.