Energie pflanzen und ernten

Bioenergie aus dem Wald ist ein ganz großes Thema der Elmia Wood 2009. Aber die steigenden Anforderungen an Biomasse-Heizenergie können aus dem Wald allein lange nicht gedeckt werden, wie beim Bioeneergiekongress zum Messeauftakt klar bestätigt wurde.  Die Nutzung bisher nicht verwendeter Restmengen aus Stubben, Ästen und Wurzelwerk ist in vollem Gange. Dazu kommt noch: die Plantagenwirtschaft von geeigneten schnell wachsenden Pflanzen ist ein Weg, der heute in ganz Europa immer häufiger beschritten wird, um das Angebot an nachwachsenden Energieträgern auszuweiten. 

Wie sich die traditionelle Forstwirtschaft diesen neuen Anforderungen anpassen kann und ihre Arbeitsabläufe verändern muss, demonstriert das KWF aus Deutschland, Kooperationspartner der Elmia Wood, auf dem Messegelände im Wald. Einrichtung, Bearbeitung und Optimierung von „Kurzumtriebsplantagen“ mit Energiepflanzen wie Weiden oder Pappel werden hier gezeigt, dazu auch die Möglichkeiten zur maschinellen Ernte dieser Bioenergie und die Qualitätskontrolle bei der Ernte.

Solche Anpassungen der Forstwirtschaft an sich ändernde Anforderungen gehören zu den Basisaufgaben des „Kuratorium für Waldarbeit und Forstwirtschaft“, das als gemeinnütziger Verein für die gesamte Branche seine Dienste leistet.

Autor
Veröffentlicht
05.06.2009

PressebilderMehr Mähdrescher als Harvester: Auf einer Demofläche der Elmia Wood 2009 zeigt das KWF in Zusammednarbeit mit Claas, wie die Forstwirtschaft in Kurzumtriebsplantagen neue Quellen für Bioenergie erschließen kann.
Mehr Mähdrescher als Harvester: Auf einer Demofläche der Elmia Wood 2009 zeigt das KWF in Zusammednarbeit mit Claas, wie die Forstwirtschaft in Kurzumtriebsplantagen neue Quellen für Bioenergie erschließen kann.