Elmia Wood 2009:

Ein Beweis der Stärke der Forstbranche

Die Elmia Wood 2009 war in zweifacher Hinsicht ein Beweis der Stärke: für die Forstwirtschaft der Beweis eines ungebrochenen Vertrauens in die Zukunft, zugleich die Ahnung einer Wende in der Konjunktur. Und  sie war wieder einmal Treffpunkt für die Akteure aus den Forstwirtschaften der ganzen Welt. 

”Die besten Elmia Wood bisher. Es fühlt sich an, als sein eine Konjunkturwende im Gange”, so Erling Lindberg, Verkaufschef des Maschinenherstellers Eco Log.
Das meint auch Benny Sondell, der Geschäfttsführer von Ponsse in Schweden. Er ist schon seit 1972 dabei, seit Elmia mit der Forstfachmesse hinaus in den Wald zog. ”Selten zuvor waren so viele ausländische Besucher auf unserem Messestand. Das war eine richtig gute Messe für Ponsse”, betont er und weist darauf hin, dass die Besucher aus noch mehr Ländern als früher kamen – mit einer deutlichen Zunahme der Besucherzahlen z.B. aus Deutschland und Frankreich.

Die Messe hat auch Besucher aus dem Ausland beeindruckt. Dr. Ute Seeling ist die Direktorin des KWF, Kuratorium für Waldarbeit und Forstwirtschaft.
”Trotz Konjunkturflaute und schlechtem Wetter war die Messe ein großer Erfolg”, stelle sie fest. Ute Seeling hat auch begierig die Trends aufgenommen, die sich hier manifestierten. Den großen Zuwachs sah sie bei Maschinen und Zubehör für die Bioenergie – für sie ein wichtiger neuer Erwerbszweig für alle in der  Forstwirtschaft. Das ist ganz sicher auch eine Erklärung, warum die Elmia Wood 2009 auf so großes Interesse traf. Trotz der Krise oder mitten in der Krise gibt es einen steigenden Bedarf an Biobrennstoffen. Wenn der reguläre Einschlag zurückgegeht, fallen auch weniger Abfälle als Bio-Brennstoffe an. Dann muss der Bio-Brennstoff auf anderen Wegen beschafftg werden. Dazu sind neue Geräte und Maschinen nötig.
”Unsere größte Sorge vor der Elmia  2009 war, ob die internationalen Besucher auch in dem Umfang kommen würden, wie wir und die Aussteller es gewohnt sind.
Die ökonomische Situation ist ja in allen Waldländern der Welt gleichermaßen rabenschwarz. Aber wir sehen jetzt, dass unsere große internationale Marketing-Kampagne uns ein fantastisches Ergebnis beschert hat”, sagt Per Jonsson, Projektleiter für die Elmia Wood.
Das Ergebnis der Elmia Wood ist ein Beweis für die Stärke der Messen allgemein und die Stärke der Elmia Forstfachmesse im Besonderen. Geschäfte werden von Menschen mit Menschen gemacht. Das Internet regt nicht allein den Direktverkauf an. Es sorgt auch dafür, dass die Käufer immer mehr und neue Lieferanten kennen lernen. Mehr Kontakte bedeuten aber zugleich die Notwendigkeit von mehr persönlichen Treffen. Für alle, die mit und von dem Wald leben, hat die Elmia Wood ihre Position als die führende Forstmesse der Welt gestärkt.
Eine ganz wichtige Funktion dieser Messe beschrieb der schwedische Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson, der auf der Messe die veränderten Jagdgesetze bekannt gab. Er selbst ist Waldbesitzer. Und auch aktiv! ”Als Waldbesitzer muss man die Elmia Wood besuchen, um Neues zu sehen und Bekannte zu treffen.”

Diese wichtige Funktion wurde intensiv genutzt.
Die Zahl der Besucher der Elmia Wood wurde mit 46 502 * festgestellt

Die nächste Elmia Wood findet vom 5. bis 8. Juni 2013  statt. Aber in der Zwischenzeit gibt es noch die nationale Forstfachmesse SkogsElmia vom 26. bis 28. Mai 2011.


*Elmia erhebt die Besucherzahlen nach den Regeln des SFC (Scandinavian Fair Control). Das bedeutet, dass die Zahlen von dritter Seite kontrolliert werden. Mehrfach-Besuche von 5 532 Messegästen, die Aussteller und andere Personen, die auf der Messe arbeiten , sind in den geprüften  Zahlen nicht enthalten.

 

Autor
Veröffentlicht
06.06.2009

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