EU fordert geringere Vibrationen
Ganz neue Fahrerkabinen präsentierten mehrere Maschinenhersteller auf der internationalen Fortstfachmesse Elmia Wood in diesem Jahr. Der Grund: die kommenden EU-Vorgaben hzur Verringerung der Vibrationen und zum Schutz der Gesundheit des Fahrers.
”Die Richtlinien gelten ab 2011/12 – und wer dann keine zugelassenen Kabinen bietet, hat ein Problem”, meint Benny Sondell, Geschäftsführer Schweden bei Ponsse.
Ponsse präsentierte hier sein System zur Erfüllung der neuen Forderungen. Das ”Active Damping” System gibt es bereits bei 3 Harvestern von Ponsse.
Auch Rottne präsentierte beser gedämmte Kabinen für verschiedene Moddelle, John Deere hat auch schon reagiert. Das neu entwickelte Kabinenkonzept gibts für alle zehn Maschinen der neuen E-Serie, die zum ersten Mal vollständig auf der Elmia Wood vorgestellt wurde.
Drei Maschinen hatten hier Premiere, darunter ein richtig großer Harvester für anspruchsvolle Einsätze, der 19-Tonner John Deere 1910E. Auch die beiden weiteren Rückzüge 810E und 1010E wurden hier zum ersten Mal vorgestellt.
Die neue Kabine ist optimal vibrationsgedämpft und kann weit schwingen – unabhängig vom Kran. Zur guten Arbeitsumgebung gehört auch die perfekte Rundumsicht.
Alle E-Maschinen sind gleich. Damit können Fahrer schnell von einer Maschine auf die andere wechseln.
Erleichtungen für den Fahrer – das Leitmotiv zieht sich durch die gesamte Entwicklung bei John Deere. Auf der Elmia Wood zeigte man unter Anderem ein neues Steuersystem für Forwarder, das dazu führt, dass man den Kran mit deutlich weniger Bewegungen steuern kann. Damit wird die Eingewöhnungszeit deutlich kürzer. Und weil die Fahrer über mehrere Stunden voll konzentriert arbeiten müssen, gilt es, ihnen die Arbeit so leicht wie möglich zu machen. Messebesucher konnten das neue Steuersystem im Forwarder-Simulator aussprobieren.