Hohe Erwartungen an die Elmia Wood 2009:

Die Forstindustrie bereitet sich auf den wirtschaftlichen Aufschwung vor

Elmia Wood ist die weltweit größte international Forstfachmesse. Sie findet alle vier Jahre statt - und dieses Mal vom 3. bis zum 6. Juni 2009. Die weltweit führenden Hersteller der Forstbranche und die Lieferanten treffen sich im Wald südlich von Jönköping, Südschweden. Und in diesem Jahr ist die Messe noch viel wichtiger als sonst – als Barometer für die Situation in der Forstindustrie.

Neue Statistiken zeigen bei der Zulassung von Forwardern einen Rückgang von 70% im April (in Schweden), verglichen mit dem Vorjahresmonat. Gründe dafür ist einerseits das Abwarten von Neuheiten-Präsentationen, aber auch die wirtschaftliche Situation.
„Es ist ganz üblich, dass vor einer Elmia Wood die Nachfrage nachlässt“, erklärt dazu Rolf Andersson, CEO des Maschinenherstellers Rottne. „Wir erwarten immer eine große Menge Besucher auf unserem Stand“.

Rund 50 000 Besucher werden zur Elmia Wood kommen, um sich über die neueste Technik zur Begrenzung der Kosten und zur Verbesserung der Produktivität zu informieren.
“Wir haben zwar relativ neue Maschinen, aber wir wollen sehen, was sich auf dem Gebiet der Forstmaschinen tut und wir wollen uns ein vollständiges Bild des Marktes machen”, meint Roger Rooth, der zusammen mit seinem Bruder Hans ein Lohnunternehmen, Rooth Skogsvård in Åmål, Schweden, betreibt.

Jetzt ist die Zeit, die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen!

Roger Rooth blickt optimistisch in die Zukunft und bringt alle seine Mitarbeiter mit auf die Elmia Wood. „Das ist eine lang ersehnte Pause in unserer täglichen Arbeit. Hier haben wir die Möglichkeit, Kollegen zu treffen, neue Produkte zu sehen und neue Methoden kennen zu lernen, die unsere Produktivität verbessern“, erklärt er.

Waldbesitzer stellen die größte Besuchergruppe auf der Messe. Gerth Hjalmarsson betreibt Östankärr Egendom, das im Gebiet zwischen Västervik und Vimmerby 1 500 ha Wirtschaftswald bewirtschaftet. „Jetzt ist es höchste Zeit“ unsere Fortwirtschaft profitabler zu machen. Wenn weniger Einschläge gemacht werden, ist mehr Zeit für die Pflege und Bewirtschaftung. Auch wenn die Nachfrage nicht so hoch ist: in unseren Wäldern wächst immer wieder Holz nach, unabhängig vom ökonomischen Klima“.

Gerth Hjalmarsson geht zur Elmia Wood, um neue Bewirtschaftungsmethoden kennen zu lernen und um sich über die aktuellen Innovationen zu informieren – denn nur so kann er seine Leistungen besser einkaufen.

Besucher aus aller Welt!

Bei der Holzverarbeitung im kleinen Maßstab hat sich die Elmia Wood als die weltweit führende Messe etabliert. Besucher aus aller Welt kommen hierher, um sich über Kleinsägewerke und andere Innovationen zu informieren. Einer der Besucher ist Mark Petitroulet, der in den französischen Alpen nördlich von Grenoble ein kleines Sägewerk betreibt.
“Meine heutige Sägewerkstechnik habe ich auf der Elmia Wood im Jahr 2005 gefunden”, berichtet er. „Und ich komme auch dieses Mal wieder, weil die Elmia Wood der Platz ist, auf der man die Innovationen in kleinformatiger Holzverarbeitungstechnik am besten sieht“.

Elmia Wood 2009 präsentiert das volle Programm bei den großen Forstmaschinen wie bei der Kleintechnik. Alle wichtigen Hersteller von Forstmaschinen sind dabei – und auch einige innovative  neue Anbieter. Im Vergleich mit vorigen Messen nimmt das Thema Bioenergie einen breiteren Raum ein – von der „Ernte“ des nachwachsenden Brennstoffes bis zu den Feststoff-Brennern. Darüber hinaus ist die Elmia Wood der wichtige Treffpunkt für die Forstindustrie am erhofften Beginn eines neuen Aufschwungs. 

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Veröffentlicht
03.06.2009

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